Segelschiff auf dem Mittelmeer (Kopfgrafik)/grafiken/tux-md-347-260.png

Wie geht es dem WetterPi?

Autor: Michael · veröffentlicht 24.3.2016 11:50 Uhr · zuletzt geändert 26.3.2016 18:05 Uhr · Tags: linux wetter

In das Innere meiner Eigenbau-Wetterstation habe ich verschiedene Sensoren integriert um den 'Gesundheitszustand' überwachen zu können. Außerdem fand ich es auch einmal interessant herauszufinden, wie sich die klimatischen Bedingungen innerhalb des Plastikkastens von denen außerhalb unterscheiden. Da der Luftdrucksensor innerhalb des Gehäuses angebracht ist, war eine Verbindung zur Außenwelt sowieso erforderlich, so dass an allen vier Ecken des Gehäuses mittels einer feuerzeugerwärmten Stecknadelspitze kleine Löcher ins Plastik geschmolzen wurden.

Auf die Platine wurde ein HTU21D-Sensor für Luftfeuchtigkeit und Temperatur gebaut und via I²C angeschlossen. Der bereits erwähnte Luftdrucksensor BMP180 hat zur temperaturkompensierten Messung des Luftdrucks sowieso einen Temperatursensor mit an Bord, der sich auch einzeln auslesen lässt und ebenfalls die Gehäuseinnentemperatur (genauer: die Chiptemperatur dieses Sensors) misst. Und über pisense lässt sich obendrein noch die Kerntemperatur der ARM-CPU auf dem Raspberry Pi auslesen. Alle Werte zusammen in einem Diagramm aufbereitet zeigen die folgenden beiden Grafiken (jeweils in den letzten 24 Stunden und 7 Tagen gemessen):

Messwerte (Temperatur und Luftfeuchte) innerhalb der Wetterstation in den letzten 24 Stunden Messwerte (Temperatur und Luftfeuchte) innerhalb der Wetterstation in den letzten 7 Tagen

Wenn man zusätzlich noch die Außentemperatur und -luftfeuchtigkeit mitplottet, sieht man ziemlich gut, dass auch bei stark schwankenden Außenbedingungen die Konditionen im Gehäuse weitgehend stabil bleiben:

Messwerte innerhalb der Wetterstation und aussen in den letzten 24 Stunden Messwerte innerhalb der Wetterstation und aussen in den letzten 7 Tagen

Fragen? Anregungen? Kommentare? Lass es mich wissen!